Ein musikalischer Nachmittag voller Sonnenschein und guter Laune, 19. September 2026

Am 19. September durfte der Gemischte Chor Eichberg unter der Leitung von Anna Lena Lorenz den Bewohnerinnen und Bewohnern des Altersheims VIVA einen musikalischen Besuch abstatten. Bei strahlendem Septembersonnenschein hiess es: zurücklehnen, zuhören, mitsingen und vielleicht auch ein wenig in Erinnerungen schwelgen.

Den Auftakt machte das rätoromanische Abendlied «La sera sper il lag» aus dem Bündnerland. Auch wenn es noch lange nicht Abend war, passte das Lied wunderbar und wurde aufmerksam und gerne aufgenommen.

Danach wurde es deutlich heiterer: Mit «Probier’s mal mit Gemütlichkeit» aus dem «Dschungelbuch» lud der Bär Balu musikalisch zum Entspannen ein. Bei Peter Rebers «Meitschibei» durfte natürlich auch geschmunzelt werden – schliesslich gehört ein kleines Lächeln zu einem gelungenen Konzert einfach dazu.

Richtig Stimmung kam bei «Let the Sunshine In» auf. Beim bekannten Antikriegslied liessen sich die Bewohnerinnen und Bewohner gerne anstecken und klatschten begeistert mit. Anschliessend wurde es wieder etwas ruhiger und gefühlvoller. «Dir gehört mein Herz» aus «Tarzan» sorgte für besinnliche Momente, bevor mit dem ABBA-Klassiker «Danke für die Lieder» Erinnerungen an vergangene Zeiten wach wurden. Da dürfte so mancher Gedanke kurz auf eine kleine Zeitreise gegangen sein.

Mit «W. Nuss vo Bümpliz» wollte sich der Chor schliesslich verabschieden. Doch da hatten die Bewohnerinnen und Bewohner des VIVA offenbar noch ein Wörtchen mitzureden: Eine Zugabe musste her! Diesen Wunsch erfüllte der Chor selbstverständlich gerne. Mit «Luegid vo Berg und vo Tal» folgte ein Lied, bei dem fast alle mitsingen konnten – und genau das taten sie auch.

So wurde aus dem kleinen Ständchen ein fröhliches gemeinsames Singen, bei dem nicht nur die Stimmen, sondern auch die Herzen zusammenfanden.

Anschliessend verabschiedete sich der Gemischte Chor Eichberg und liess den gelungenen Nachmittag bei einem gemütlichen Glas im Garten des VIVA ausklingen.

Auf den Spuren des Bärli-Bibers, 22. August 2026

Am Samstag, 22. August, trafen sich 25 Sängerinnen und Sänger des Gemischten Chors Eichberg, um den Bärli-Biber in Appenzell zu erforschen. Mit dem Gaiserbähnli ging es bei bester Stimmung nach Weissbad, wo die Gruppe bereits von einem Chorgspänli mit einem Appenzeller begrüsst wurde.

Beim Bärli-Biber angekommen, wurden die Sängerinnen und Sänger herzlich empfangen.
Auch das Choroutfit war an diesem Tag etwas Besonderes: Statt der gewohnten schwarzen Kleidung trugen alle schicke weisse Schürzen und Käppchen, passend für die Backstube.
Nach einer interessanten Einführung durften die Teilnehmenden selbst Hand anlegen und ihren eigenen Bärli-Biber backen. Während die kleinen Kunstwerke im Ofen waren, blieb Zeit, die Ausstellung und den Bärli-Biber-Shop zu erkunden.

Zum Mittagessen führte ein gemütlicher Spaziergang nach Appenzell ins Restaurant Traube.
Nach dem feinen und geselligen Essen stand der Nachmittag zur freien Verfügung. Ob Museumsbesuch, Bummeln durch Appenzell oder gemütliches Verweilen in einer Gartenwirtschaft – für jeden war etwas dabei.

Um kurz nach 17 Uhr trat die gut gelaunte Gruppe mit den Appenzeller Bahnen die Heimreise an. Ein rundum gelungener und abwechslungsreicher Ausflug, der sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Der Gemischte Chor Eichberg tischte einen bunten Strauss an Musical-Melodien auf, Einstandskonzert, 6. Juni 2026

Der Gemischte Chor Eichberg lud unter dem Motto «Musical-Zauber» zu einem Abend voller Musik und Magie ein. Anna Lena Lorenz gab einen souveränen Einstand als Chorleiterin.

Rheintaler, 08.06.2026, Rene Jann

 
Kaum hatte Claudia Sgier als Präsidentin des Gemischten Chors Eichberg die Gäste in der Mehrzweckhalle zum Unterhaltungsabend begrüsst, wurde das Publikum mit der Komposition «Märchen schreibt die Zeit» aus dem Musical «Die Schöne und das Biest» in die Welt der Märchen entführt. Nach dem lyrischen Song geriet «Never Enough» aus «The Greatest Showman» bald zur ausdrucksstarken Show, in der die engagiert agierende Dirigentin geschickt die einzelnen Register einzusetzen wusste. «Probier’s mal mit Gemütlichkeit» aus dem Musical «Das Dschungelbuch» schlug gefällig den Bogen vom Dschungel nach Eichberg und bezog damit auch das klatschende Publikum mit ein.
 

Zusammenhalt im Dorf wie im Musical

Im Lied «I Feel Pretty» aus der «West Side Story» standen gemäss der Aussage, dass sich alle unwiderstehlich fühlen, die Frauen im Mittelpunkt, die ihren Part souverän meisterten. Dann folgte das musikalische Bekenntnis «Dir gehört mein Herz» aus «Tarzan», mit dem der Zusammenhalt im Dorf Eichberg mit gekonnten Wechseln zwischen den Registern und dem wohlklingenden Ganzen zum Ausdruck gebracht wurde.
 
Danach kamen im «My Fair Lady»-Klassiker «Mit einem kleinen Stückchen Glück» die Tenor- und Bassstimmen der Männer zum Einsatz. «Let the Sunshine In» aus «Hair» als Lied der Hoffnung signalisierte die revolutionäre Musik im Rheintaler Dorf. Die starken Sopran- und Altstimmen der Frauen waren alsdann in «Ich wollte nie erwachsen sein» aus «Tabaluga» wohlklingend herauszuhören, bevor es mit «Heimweh» aus «Ewigi Liebi» emotional zurück in die Heimat ging. Besonders gefiel die von der Chorleiterin geschickt geforderte Steigerung zum Thema Heimweh, die beim Publikum auch gleich spontane Bravo-Rufe zur Folge hatte.
 

Abschweifung in die Magie

Marcel Bischof aus Gais verschaffte als Zauberkünstler Marcini dem Gemischten Chor mit verblüffenden Tricks eine kurze Verschnaufpause. Bald hatte er das Publikum in seinen Bann gezogen und zauberte aus einem roten «Zwanzgernötli» bald einen grünen Fünfziger oder liess einen vom Publikum ausgeliehenen Zwanziger gar in einem Ballon verschwinden.
 
Wie er aus einem Puzzle mit tausend Teilchen das noch fehlende Einzelstückchen von einer Besucherin aus dem Puzzlesack herauszaubern liess, verblüffte die Gäste im Saal ebenso wie das Spiel mit den Bällen aus der Teeschale oder der altbekannte zerschnittene Seiltrick.
 

Klar artikuliert und mit hohem Tempo

Nach Marcinis Einlage tauschte der souverän durch den Abend begleitende Pianist Simon Meier sein Klavier gegen ein Cajón, um mit dem wohlbekannten Rockrhythmus das «We Will Rock You» aus dem Musical «We Will Rock You» einzuleiten. Die Chorgemeinschaft liess es mit klarer Artikulation noch einmal so richtig krachen.
 
Das «Danke für die Lieder» aus «Mamma Mia» bildete den wohlgelungenen Abschluss des gehaltvollen Musical-Abends, bei dem mit gewieften Show-Einlagen auch das theatralische Talent des Chors immer wieder zum Ausdruck kam. Nach spontanen Bravo- und Zugabe-Rufen sowie lang anhaltendem Applaus zog die Dirigentin in der Zugabe «Let the Sunshine In» aus «Hair» noch einmal alle Register, bevor es sich in der gut geführten Festwirtschaft und an der Sängerbar noch lange in geselliger Runde verweilen oder auf die Nietenverlosung ausharren liess.

Hauptversammlung, 27. Februar 2026

Am 27. Februar traf sich der Gemischte Chor Eichberg zur 94. Hauptversammlung. Bei einem Pastaplausch konnten sich die 37 anwesenden Mitglieder im Hölzlisberg in Eichberg auf die bevorstehende Sitzung einstimmen.

Unter dem Motto «Jahr im Umbruch» verlas die Präsidentin Claudia Sgier den Jahresbericht und liess die Mitglieder mit einer Fotopräsentation in Gedanken nochmals nach Schweden reisen.

Anschliessend präsentierte die seit August tätige Dirigentin Anna Lena Lorenz ihren Bericht und gab einen Ausblick darauf, wohin sie den Chor musikalisch weiterführen möchte. Sie bedankte sich zudem für die herzliche Aufnahme und die engagierte Zusammenarbeit.

An diesem Abend durften drei neue Aktivmitglieder aufgenommen werden. Somit besteht der Gemischte Chor Eichberg neu aus 38 Aktivmitglieder.

und 4 Passivmitgliedern.

Katja Bernoi zog sich nach sechs Jahren im Amt aus dem Vorstand zurück. Claudia Sgier dankte ihr für die hervorragende Zusammenarbeit, was der Chor mit grossem Applaus würdigte. Als Nachfolgerin wurde Mirjam Leibl einstimmig in den Vorstand gewählt. Andreas Sgier wurde einstimmig zum Fähnrich gewählt.

Die Sitzung endete mit einem Ausblick auf das neue Vereinsjahr, das im Frühjahr ganz im Zeichen der am 06.Juni stattfindenden Chorunterhaltung unter dem Motto «Musical-Zauber» steht

Bei einem feinen Dessert liessen die Chormitglieder den Abend gemütlich ausklingen. Der gemischte Chor Eichberg freut sich immer auf neue, interessierte Sänger (www.gemischterchoreichberg.ch).

Adventskonzert in der Kirche Eichberg, 7. Dezember 2025

Am zweiten Adventssonntag war die Eichberger Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt. Grund dafür war das gemeinsame Adventskonzert des Gemischten Chors und des Musikvereins Eichberg. Während die Zuhörerinnen und Zuhörer um 18 Uhr bereits gespannt warteten, war die Bühne noch leer. Der Chor zog in einzelnen Gruppen ein und eröffnete mit dem ruhigen, sechsstimmigen spirituellen Lied „Evening Rise“ unter der Leitung von Anna Lena Lorenz einen gelungenen und besinnlichen Abend.

Durch das Programm führte in gewohnt souveräner Manier Claudia Sgier. Sie hatte in diesem Jahr einen Sack voller Weihnachtsbegriffe dabei, die das Publikum auf das bevorstehende Fest einstimmen sollten. Auf die besinnliche Eröffnung folgte die Weihnachtsgeschichte im rhythmischen Spiritual „Down in Bethlehem“. Anschliessend durften die Besucherinnen und Besucher mit „La sera sper il Lag“ in die Natur Graubündens eintauchen und bei „Millionen von Sternen“ auf das Schöne im Leben hoffen. Ruhig und festlich wurde es erneut mit dem wunderschönen schwedischen Weihnachtslied „Jul, Jul, strålande Jul“.

Zum Abschluss des Chorprogramms erklang eine Melodie, die für viele eng mit weihnachtlicher Tradition verbunden ist: Zu den Klängen von „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ verabschiedete sich der Chor vorerst mit dem Lied „Weihnacht, schöne Weihnacht“. Wunderbar begleitet wurde er von Pianistin Nevi Assenova.

Nach einer kurzen Umbaupause betrat der Musikverein Eichberg unter der Leitung von Janine Eugster die Bühne und eröffnete seinen Auftritt mit einer opulenten Interpretation des Stücks „Baba Yetu“, was auf Deutsch „Unser Vater“ bedeutet. Mit „Applause“ von Lady Gaga erinnerten die Musikerinnen und Musiker daran, dass Wertschätzung nicht nur in der Weihnachtszeit guttut. In der heutigen Zeit besonders aktuell war die Botschaft des folgenden Stücks „Leningrad“ von Billy Joel, das daran erinnert, dass Menschen trotz unterschiedlicher Lebenswege in Frieden und Freundschaft verbunden sein können. Zum Abschluss wird’s auch beim Musikverein traditionell, wenn auch nicht ganz so besinnlich mit Mani Matters «Alpeflug».

Zum grossen Finale vereinten sich der Gemischte Chor und der Musikverein Eichberg und präsentierten gemeinsam das Lied „Viva“ von den Fäaschtbänkler. Das Publikum sang und schunkelte begeistert mit und stimmte in den Refrain „Viva, ein Hoch auf das Leben“ ein. Anschliessend genoss man – trotz Regen – das gemütliche Beisammensein bei einer leckeren Kürbissuppe, einem wärmenden Glühwein oder einem feinen Punsch.

Premiere im Huus Feldhof, 20. September 2025

Am Samstag, den 20. September, durfte der Gemischte Chor Eichberg unter der neuen musikalischen Leitung von Anna Lena Lorenz den Bewohner*innen des Huus Feldhof ein Ständchen bringen. Der Chor erfreute das Publikum mit einem bunten Liederstrauss aus seinem bekannten Repertoire, darunter ABBAs Super Trouper, Rebers Meitschibei, Cohens Hallelujah sowie weitere beliebte Melodien. Mit La sera sper il lag, das neu einstudiert worden war, konnte der Chor erstmals auch ein rätoromanisches Stück präsentieren. Zum Abschluss wurden die Lieder Am Himmel stoht es Sternli und Alls was bruuchsch vorgetragen, bei denen alle im Raum gerne mitsangen, schunkelten und mitklatschten.

Im Anschluss wurde der Gemischte Chor Eichberg vom Huus Feldhof noch zu einem Apéro eingeladen, und so konnten die Mitglieder des Chores auf eine gelungene Premiere mit Anna Lena Lorenz anstossen.

Neue Mitglieder sind im Chor herzlich willkommen, ab dem 14. Oktober findet die Probe jeden Dienstag um 20 Uhr im Eichberg statt. (www.gemischterchoreichberg.ch).

Gemischter Chor Eichberg sorgt für Stimmung, 4. Mai 2025

Mit seinem Frühlingskonzert unter dem Motto «Chor & More» sorgte der Gemischte Chor Eichberg am Sonntagabend, 4. Mai 2025, in der Kirche Eichberg für einen emotionalen und abwechslungsreichen musikalischen Abend.

Rheintaler, 06.05.2025, Eingesandt von Alice Eugster, Fotos, Rene Jann

Schon von Beginn an konnte der Chor mit seiner Darbietung das Publikum begeistern – und man sah die eine oder andere Lippenbewegung zu den Klängen von «Super Trouper» von ABBA.

Für einen Gänsehautmoment sorgte Sarah Büchel bei «Für immer uf di» von Patent Ochsner. Sie überzeugte mit ihrer gefühlvollen Solostimme und wurde dabei begleitet von einer Diashow, die die Chormitglieder und Musiker des Abends zeigte, dabei wurde auf die Liebe, das Leben – und vor allem auf die Dirigentin Karin Heeb – angestossen. Für Abwechslung sorgte das sogenannte «More» des Abends, dass Präsidentin Claudia Sgier bei der Begrüssung eindrücklich aufzeigte.

Neben grossartigen Solostimmen, kreativen Choreografien und einigen auswendig vorgetragenen Liedern konnte der Chor auch mit einer Kleingruppe das Publikum fesseln. Ihre leidenschaftliche Darbietung von «Hold Back the River» liess für einen kurzen Moment die Zeit stillstehen.

Geschichte über das Hackbrett

Ein besonders sympathischer Aspekt des «More» war «De Bueb vom chlinne Fochsli» von Johannes Fuchs. In drei Episoden erklärte er dem Publikum – und auch den Mitgliedern des Gemischten Chors Eichberg – auf humorvolle Weise, was es mit dem traditionellen Hackbrett auf sich hat und wie er zu seinem Beruf bzw. seiner Berufung als Hackbrettbauer kam.

Neben seinen kurzweiligen Anekdoten verzauberte er mit traditionellen – und sogar chinesischen – Klängen auf dem Hackbrett.

Abschluss mit Zugabe

Allen Beteiligten des Abends war die Freude und Liebe zum Musizieren deutlich anzusehen. Und so beendete der Gemischte Chor Eichberg das Konzert nach einer Fülle von Liedern mit der Zugabe «Ti Amo» – ein letztes musikalisches Bekenntnis zur Liebe.

Nach dem Konzert waren alle Besucher zu einem selbstgemachten, sehr umfangreichen und köstlichen Apéro eingeladen, der grossen Anklang fand.

Zwar spielte das Wetter nicht ganz mit, doch ganz nach dem Motto des Liedes «Raindrops Keep Fallin’ on My Head», dass der Chor im Hinblick auf die baldige Chorreise nach Schweden einstudiert hatte und im Konzert vortrug, liess man sich davon nicht beirren – und beendete den Abend mit angenehmen Begegnungen, feinem Essen und dem einen oder anderen Glas auf das Leben.